BUND

Ideen - Initiative - Zukunft - Wir haben gewonnen!
Zukunftsdähiges Deutschland in einer globalisierten Welt

News-Archiv

Mitteilungsblatt Kalenderwoche 17/2010

von admin am 27.04.2010 um 20:33:01

Discounterketten missachten tagtäglich Arbeits- und Menschenrechte

Unfairen Einkauf stoppen - Supermarktketten missachten Arbeits- und Menschenrechte

„Wer neu anfängt, bekommt nur schlecht bezahlte, befristete Teilzeitverträge. Wenn eine höhere Gehaltsstufe ansteht, wird der Mitarbeiter ersetzt. Die Überstunden nehmen überhand, Der Krankenstand steigt. Ich habe als Teilzeitkraft fast 200 Überstunden.“ (Angestellte bei Marktkauf in Deutschland)

„Bei Arbeitstagen von bis zu 12 Stunden erhalten die wenigsten ArbeiterInnen auf den Ananasplantagen den gesetzlichen Mindestlohn. Sie werden unter Druck gesetzt, sich nicht gewerkschaftlich zu organisieren.“ (Gewerkschaftsvertreter aus Costa Rica)

Seit vielen Jahren schon wird vom Gemeinderat Kernen darüber diskutiert, in Rommelshausen einen Discounter anzusiedeln. Die Ansiedlung dieses Discounters wird als Allheilmittel gegen die Krise des Einzelhandels und das Ausbluten der Ortskerne gepriesen, nicht nur für Rommelshausen, sondern auch für Stetten. Aber wie steht es mit den Arbeitsbedingungen und den Rechten der ArbeitnehmerInnen bei diesen Discountern und in den Fabriken in den Drittländern, wo die Waren produziert werden.

Wir veranstalten deshalb in zusammen mit dem Kultur- und Politikverein „Allmende Stetten“ am Dienstag, dem 4. Mai 2010 um 20 Uhr im TV-Heim Stetten, Am Sportplatz 4 einen Infoabend mit dem Titel: "Discounter - Frequenzbringer auf Kosten der Arbeitnehmerrechte?"

Referent ist Christian Paulowitsch aus Urbach, Sekretär bei der Gewerkschaft VERDI im Fachbereich Einzelhandel, beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit SB-Warenhäusern, Verbrauchermärkten, Discountern und Baumärkten und erzählt aus erster Hand über seine Erfahrungen mit den dortigen Arbeitsbedingungen. Außerdem wird er in seinem Vortrag ausführlich auf das Argument des "Frequenzbringers" eingehen. Es besteht anschließend ausführlich Gelegenheit zur Diskussion. Eintritt: 5 Euro.

Es gibt keine Einträge.



(nicht veröffentlicht)

(freiwillig)