Ein zukunftsfähiges, neues Wirtschaftsmodell: „bio.regio.fair“
Am Anfang stand die Idee engagierter und erfahrener Organisationen und Personen in Südwestdeutschland, biologische, regionale und fair erzeugte und gehandelte Produkte gemeinsam zu vermarkten. Das ist der Zweck der im Herbst 2008 in Stuttgart gegründeten Handels- und Verbrauchergenossenschaft. Ihre gemeinsame Marke heißt copino.
Die Werte des fairen Handels wendet die Verbrauchergenossenschaft für die Bio-Produzenten hier vor Ort an und integriert dabei ökologische, soziale und wirtschaftliche Ziele in ihr Wirtschaftsmodell. Die Produkte sind entweder bio.regio.fair oder bio.fair, wobei fair mehr ist als nur faire Erzeugerbezahlung: Es umfasst die Einhaltung von Sozialstandards für die gesamte Handelskette (Hersteller, Importeure, Großhändler, Spediteure, Einzelhändler). Im Dialog mit den Produzenten und Handelspartnern werden konsequent hohe Qualitätsanforderungen eingefordert, gerade auch in ökologischer und sozialer Hinsicht. In Produktbereichen, in denen es anerkannte Regeln und Produktsiegel gibt, werden diese genutzt. Wo sie nicht existieren, werden sie gemeinsam mit anderen Akteuren entwickelt. So entsteht ein neues, zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell.
Bio: Bio bedeutet ökologische Qualität eines Lebensmittels, die im Idealfall über die EG-Öko-Verordnung hinausgeht. Dabei werden handwerklich hergestellte und naturbelassene Lebensmittel gefördert. Gentechnisch veränderte Lebensmittel sind ausgeschlossen.
Regio: Hier wird besonders Rücksicht auf regionale, traditionelle handwerklich, hergestellte Produkte genommen, die im Einzugsbereich liegen und keine lange Transportwege notwendig machen.
Fair: Der Faire Handel mit Produkten von Partnern in den Ländern des Südens und mit Produkten aus Deutschland und Europa wird unterstützt. Fair bedeutet ebenso die Einhaltung von sozialen Standards in den Produktionsländern und bei uns.
(Quelle: http://copino.wordpress.com/standards)
